Afrika > Tunesien > 02. November 2009

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Dieses Jahr gehe ich auf meine erste richtig große Reise ans andere Ende der Welt – nach Neuseeland. Ich bin schon tierisch aufgeregt und weiß eigentlich gar nicht so recht, was dabei auf mich zukommen wird.

Um die Zeit, die ich mit meinem Freund Dirk bis dahin noch habe, gemeinsam zu nutzen, haben wir kurzfristig eine Pauschalreise gebucht; die erste in meinem Leben. Ich bin vorher noch nie in ein Reisebüro gegangen.
Dort hat man uns Tunesien vorgeschlagen. Bedingt durch die Nebensaison konnten wir ein absolutes Schnäppchen ergattern.

Der Reiseführer Lonely Planet schreibt über Tunesien:
„Vom Sand der Sahara zu goldenen Stränden, vom Gewirr der Gassen in Tunis zu den Ruinen römischer Monumente – Tunesien ist ein Land, das fasziniert und bezaubert.
Tunesien nimmt vielleicht nur einen kleinen Zipfel Nordafrikas ein, seine Geschichte und abwechslungsreiche Natur können es aber mit weitaus größeren Ländern aufnehmen.
Mit seinem milden Klima, den Sandstränden, der nach Jasmin und Meer duftenden Küste ist das Land am Mittelmeer für Sonne, Sand und Meer bekannt.
Abseits der Strände wartet jedoch ein spannendes, unterschätztes Land voller  unterschiedlicher Kulturen und unglaublicher Landschaftsextreme mit bewaldeten Küsten und den Sandwogen der Sahara im Süden.“
Quelle: Lonely Planet – Die Welt – 2. deutsche Auflage Oktober 2017


Was Dirk und ich in diesen 10 Tagen in Tunesien gesehen haben, halte ich in diesem kleinen Bericht fest.

Übernachtet haben wir in einem 4-Sterne Hotel in der Küstenstadt Hammamet, das im Südosten der Halbinsel Cap Bon liegt.
Trotz tollem Zimmer mit Meerblick und dem Strand direkt vor der Tür waren wir von dem All Inclusive Aufenthalt schon nach wenigen Tagen etwas gelangweilt. Also haben wir an einer zweitägigen Bussafari teilgenommen.

Besichtigt haben wir dabei unter anderem das Amphitheater El Djem (gesprochen: äl dschäm), welches im Jahr 238 erbaut wurde und drittgrößtes Amphitheater des Römischen Reiches ist.

Amphitheater El Djem


Natürlich haben wir uns auch gewisse Star Wars Drehorte angeschaut. An dem einen, wo wir zu Mittag gegessen haben, musste Dirk beim Betreten eines unterirdischen Bauwerkes den Kopf einziehen.

Die ganze Zeit über haben wir einen Reiseleiter dabei, der uns interessante Dinge erzählt. Zum Beispiel, dass Tunesien das kleinste Land Nordafrikas und in Sachen Bildung auf dem Kontinent führend ist.


Nach einer Übernachtung in einem Hotel haben wir uns in aller Frühe bei Dunkelheit auf den Weg zu Tunesien’s größtem Salzsee gemacht; dem Chott El Jerid (gesprochen: schot äl dschärid). Für die auffällig pinke Farbe der Salzlandschaft sind Bakterien verantwortlich.

Eine Oase darf bei einer Reise durch Nordafrika auf keinen Fall fehlen, also stand auch das auf dem Programm; außerdem ein Ausritt mit Kamelen durch Wüstensand.

(Nachtrag 05.01.2019: Heute würde ich einen Kamelausritt nicht mehr unterstützen. Aber zu dieser Zeit war ich einfach noch sehr unwissend; leider auch was das Thema Tierschutz angeht. Ich habe Tiere schon immer geliebt, aber in meinen jungen Jahren noch nicht damit in Zusammenhang gebracht, dass sie nicht zur Bespaßung von Touristen da sein sollten.)

Chott El Jerid
Oase


Letztes Ziel der Safari war die Hauptstadt Tunis im Nordosten des Landes, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde.

Mit schmerzenden Hintern waren Dirk und ich froh, als die zwei Tage im Bus ihr Ende genommen hatten.

Tunis

Am letzten Tag unseres Urlaubs haben wir dann noch einen Bootsausflug gemacht. An Bord gab es etwas zu essen, man konnte über einem versunkenen Schiffswrack schwimmen und in der Ferne haben wir sogar Delfine gesehen.





Nächste Woche heißt es für Dirk und mich Abschied nehmen, denn dann geht es für mich ein halbes Jahr lang nach Ozeanien.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Schön, dass du dazugeschrieben hast, wie man die Namen der Städte ausspricht :-)

  2. Jetzt geht die Zeitreise in die Vergangenheit los.

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