Afrika > Seychellen > 17. Oktober 2018

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Noch immer kann ich es nicht fassen, dass ich heiraten werde. Gestern sind mir tausend Gedanken durch den Kopf geschossen. Ich habe – wie man so schön sagt – richtig weiche Knie bekommen. Nicht aus Zweifel, sondern einfach weil ich sehr sehr überrascht war.
Dirk dagegen plant das Ganze schon seit einer ganzen Weile. Er hatte jede Menge Zeit, sich mit dem Gefühl vertraut zu machen. Ich weiß gar nicht, wie er es geschafft hat, dass ich von alldem nichts mitbekommen habe. Schließlich sind für eine Eheschließung im Ausland ja gewisse Formalitäten nötig.


Auch von dem Besorgen des Verlobungsrings habe ich nichts mitgekriegt. Den hatte er an dem Tag des Antrags übrigens die ganze Zeit über in dem Wanderrucksack, falls sich unterwegs eine gute Gelegenheit bieten sollte. Kein Wunder hat er ihn die ganze Zeit getragen. :-)
Auf dem höchsten Berg der Seychellen hätte sich der Antrag zwar grundsätzlich angeboten, wäre mit unseren verschwitzten Gesichtern und der Handvoll Leute um uns herum aber nicht wirklich romantisch geworden.

Womöglich hat er vorgestern gar nicht aus Anstrengung wegen des Aufstiegs geschwitzt, sondern aus Bedenken, ich könne die Schatulle im Rucksack entdecken. :-)
Dass ich mir keinen Antrag vor den Augen anderer Zuschauer gewünscht hätte, wusste er. Nach 10 Jahren kennt man sich.

Was er allerdings nicht wusste war, wie ich reagieren und ob ich gerne direkt auf den Seychellen heiraten würde. Deshalb hat er für den Fall vorgesorgt, indem er noch in Deutschland internationale Geburtsurkunden für uns beide beantragt hat.
Neben diesen sind des Weiteren unsere Reisepässe für eine Hochzeit auf den Seychellen nötig. Denn ja, wir würden gerne vor Ort heiraten. Ich finde die Idee, dass es dabei nur um uns zwei und niemanden sonst geht, sehr schön.


Ich bin keine Frau, die sich über das Heiraten schon Gedanken gemacht hat. Ich weiß nicht, wie ich mir meine Traumhochzeit vorstelle oder welches Kleid ich gerne tragen möchte.
Dirk lässt mir jedenfalls freie Wahl. Er würde mich überall heiraten. Auf den Seychellen, in Deutschland oder auf einem ganz anderen Fleck auf der Welt.
Entschlossen habe ich mich nach zwei Tagen Bedenkzeit letztendlich aber für die Seychellen. Auch wenn das jetzt alles seeehr spontan wird.

Aber Dirk und ich hätten sowieso kein großes Tamtam mit vielen Menschen gewollt. Klar, in Deutschland wären unsere Familien dabei. Das ist natürlich schön, würde aber auch mit sich ziehen, dass es nicht mehr nur um uns geht, sondern auch um Eltern und Gäste. Ich kenne mich. Ich würde mir Stress machen, damit sich jeder wohlfühlt. Aber beim Heiraten geht es darum, dass sich das Paar wohlfühlt.
Wir können zu Hause ja trotzdem mit unseren Eltern gemütlich in ein Restaurant gehen und anstoßen.

Beau Vallon

Gestern habe ich an verschiedenen Ständen in Beau Vallon schon mal nach Trauringen geschaut. Leider habe ich aber nur Schmuck in Form von Ketten und Armbändern gefunden. In den nächsten Tagen heißt es sowieso erst mal jede Menge Geschäfte abklappern.

Immerhin um die Formalitäten müssen wir uns keinen Kopf machen. Dirk ist nach langem Vergleichen bereits seit längerer Zeit mit einem Hochzeitsplaner in Kontakt. Dieser bietet Packages für alle Bedürfnisse an und hat im Internet über 60 Bewertungen mit 4,9 von 5 Sternen. Im Gegensatz zu fast allen anderen Agenturen wickelt diese auch Hochzeiten für Kurzentschlossene ab.
(Für genauere Infos könnt ihr mir gerne schreiben.)

Um das Organisatorische anzugehen sind wir heute in deren Büro gefahren, welches sich auf Eden Island befindet. Genau, die Insel mit den vielen teuren Yachten und Immobilien in Millionenhöhe. Da musste ich ganz schön schlucken.
An der Shopping Mall angekommen haben wir eine ganze Weile gesucht, konnten das Büro aber nicht ausfindig machen. Ein Einheimischer, der es zwar auch nicht wusste, hat uns ganz lieb Auskunft gegeben, wo wir diese Info herkriegen könnten. Also sind wir in das von ihm mitgeteilte Nebengebäude gegangen, wo man uns die Richtung gewiesen hat.
Es hat geschüttet wie aus Eimern. Der ideale Tag, um alles zu klären und auf Kleidsuche zu gehen.

In dem angeblich richtigen Gebäude sind wir auch nicht weitergekommen. Im Erdgeschoss war die Tür abgeschlossen, im zweiten Stock auch und im ersten, wo zwar die Türnummer mit jener auf der uns angegebenen Adresse übereingestimmt hat, ist ein Zettel mit der Aufschrift car rental gehangen. Also haben wir das Gebäude wieder verwundert verlassen.
Am Ausgang aber ist eine Einheimische gestanden, die wir dann ebenfalls um Auskunft gebeten haben. Zufälligerweise war sie eine Angestellte der Agentur und hat uns super freundlich mit strahlendem Lächeln nach oben gebeten. Es war tatsächlich die Tür, die eigentlich auf einen Autovermieter hingewiesen hat. Schon lustig, die Seychellen.

In dem Raum sind fünf Frauen an Computern gesessen. Alles war sehr einfach eingerichtet und eine Sitzmöglichkeit für Kunden gab es nicht. Mir hat man einen Drehstuhl angeboten und Dirk ist gestanden.
Wir haben uns sofort wohlgefühlt. Man war unglaublich nett zu uns. Zuvor waren wir bereits per E-Mail und WhatsApp mit der deutschsprachigen Mitarbeiterin Maritta in Kontakt, die uns jedes Mal innerhalb kürzester Zeit geantwortet hat. Selbst am späten gestrigen Abend war sie noch für uns da.

Für die Trauung ist für mich nur ein einziger Strand in Frage gekommen. Die Anse Source d’Argent auf La Digue, die als schönste Bucht der ganzen Seychellen gilt und sehr weit oben auf den spektakulärsten Stränden der ganzen Welt steht. Diese Vorstellung konnte ich mir allerdings gleich wieder abschminken. Denn auf allen Inseln außerhalb Mahé’s wird ein Ehefähigkeitszeugnis gefordert, das wir nicht haben. Denn dieses hätte ich in Deutschland selbst beantragen müssen und dann wäre Dirk’s Überraschung dahin gewesen.

Und mit dem Argument, dass die Insel La Digue winzig und die von mir gewünschte Bucht Hauptmagnet für Touristen ist, hatte man mich dann auch überzeugt. Fotos ohne Menschen im Hintergrund zu schießen erweist sich wohl als etwas schwierig.
An einer bestimmten anderen Bucht auf Mahé dagegen hat es laut Maritta ebenfalls gigantische Granitfelsen, türkisblaues Meer und Palmen entlang eines weißen Sandstrands. Und dort kann ihrer Aussage nach Einsamkeit garantiert werden.


Nachdem wir das Büro mit den netten Ladies wieder verlassen hatten, haben wir uns direkt auf die Suche nach einem Kleid gemacht. Passende Schuhe sind bei einer Strandhochzeit schneller gefunden, aber ein Kleid ist dann schon eine größere Nummer.

Noch auf Eden Island habe ich in dem Geschäft Le Choix de Mahé direkt mal vier Stück anprobiert, wovon mir das zweite auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Und Dirk auch. Nur leider war es viel zu groß. Sehr schade.

Also haben wir weitergesucht. Viel Auswahl gab es allerdings nicht und die Kleider waren meist nur in einer einzigen Größe vorhanden. Kaum hatten wir eine Handvoll Geschäfte durch, wars das auch schon. In keinem anderen Laden hatte ich ein ähnliches gefunden wie in dem ersten.

Standardmäßig weiß sollte es sein. Aber nicht wie gewöhnlich mit viel Tüll und Spitze, sondern strandtauglich. Nicht zu schlicht, aber auch nicht pompös.
Man muss bedenken, dass ich den Antrag vor zwei Tagen bekommen und nur anderthalb Wochen Zeit habe, alles für diesen einen Tag zu kaufen. Was andere Paare monatelang planen, muss bei uns in diesem kurzen Zeitraum geschehen.

Da mir das mit dem zu großen Kleid im Le Choix de Mahé keine Ruhe gelassen hat, bin ich erneut reingelaufen. Die Verkäuferin, die ganz und gar nicht aufdringlich war, ja fast schon wie unsichtbar, aber rechtzeitig parat, um einen Reisverschluss am Rücken zu schließen, musste bei meinem zweiten Betreten des Ladens schon grinsen.
Ich habe sie um Auskunft gebeten, ob sie eine Schneiderin kenne, die mir das Kleid eventuell anpassen könnte. Sie hatte zwar eine speziell für die Stücke aus ihrem Geschäft, diese ist aber wohl nicht die zuverlässigste und eine Anpassung innerhalb weniger Tage könne nicht garantiert werden. Diese Ehrlichkeit habe ich sehr zu schätzen gewusst. Gleichzeitig war sie aber auch ernüchternd, weil ich mir fast sicher war, dass es dieses Kleid sein sollte.

Ich denke, schnelle Entscheidungen zu treffen ist einfacher, wenn man kaum Auswahl hat. In unserer heutigen Zeit haben wir so unendlich viele Optionen, dass man immer im Hinterkopf hat, vielleicht ja etwas noch besseres finden zu können und deshalb viel viel Zeit investiert.
Diese habe ich nicht. Und da es morgen weiter auf die Nachbarinsel Praslin geht, wo man mit sehr großer Gewissheit keine Schneiderin findet, sollte ein Kauf möglichst noch heute stattfinden.

Also sind wir von Eden Island wieder runtergefahren und haben uns auf die 40-minütige Fahrt Richtung Süden gemacht, wo wir noch vor ein paar Tagen ein Geschäft mit auf den ersten Blick reichlich schönen Kleidern gesehen hatten.

Über unsere Spontanität und Gelassenheit haben Dirk und ich die ganze Fahrt gelacht. Wir sind eben nicht wie viele andere Menschen. Wir haben vom Heiraten und was dazugehört keine Ahnung. Und ich denke, genau das macht es unkompliziert. Diese Ungezwungenheit. Von niemandem etwas vorgeschrieben zu bekommen. Keine Vergleiche mit anderen.
Wir sind beide keine Romantiker aus dem Buche, aber Heiraten in offenen Schuhen im puderweichen Sand finde ich verdammt romantisch. :-)

Leider war in dem Laden im Süden so gar nichts dabei. Gedanklich war ich immer noch bei dem Kleid auf Eden Island und aus irgendeinem Grund hatte ich schon beim ersten Anprobieren den Eindruck, es besser mitzunehmen, bevor es jemand anderes tut. Also habe ich beschlossen, das Risiko einzugehen, im schlimmsten Fall keine Schneiderin zu finden, mit der Hoffnung, dass es eben doch klappt.
Also wieder zurück Richtung Eden Island.

In dem Moment, als wir unseren Mietwagen wieder in dem Parkhaus auf Eden Island abgestellt hatten, ist mir die Idee gekommen, Maritta mit meinem Problem zu kontaktieren. Doch dafür war erst mal Wi-Fi nötig. Alles nicht so einfach, wenn man nicht zu Hause ist.
Aus Zufall aber (oder war es keiner?) hat Dirk in einem Café mitgehört, wie deren Zugangsdaten für das Internet sind. Das Einloggen hat sofort geklappt, so dass wir Maritta über WhatsApp anschreiben konnten. Und diese hat, zuverlässig wie sie ist, auch innerhalb weniger Minuten geantwortet.

Es gäbe Schneiderinnen in Victoria, sie kenne diese aber nicht persönlich. Das war mir Aussage genug, um ein drittes Mal in den Laden Le Choix de Mahé reinzuspazieren, wo die Verkäuferin das nächste Grinsen im Gesicht hatte. Sie hat natürlich geahnt, was in meinem Kopf vorgegangen ist.
Während ich das Kleid zur Sicherheit noch mal in der Umkleidekabine übergezogen habe, ist im Radio auf einmal ein Lied gelaufen, dass ich schon seit meiner Kindheit liebe. Ab da hatte ich keine Zweifel mehr. Ich habe mir das Kleid einpacken lassen und zack war es gekauft!

Maritta hatte uns derweil zwei „Adressen“ von Schneiderinnen zugeschickt. Nur konnten wir damit so gar nichts anfangen, weil Straße und Hausnummer gefehlt haben. Die Schneiderei Myriam’s Cutting Service (wieder ein Zufall, dass es sich dabei um meinen Namen in anderer Schreibweise gehandelt hat?) war aber zumindest nicht weit weg. Irgendwo zwischen Independent School und Rivière Pointe Conan in Union Vale, wie Dirk auf für mich unerklärliche Weise rausgefunden hatte.

Mittlerweile war es schon kurz vor fünf und die Chancen, dass man dort überhaupt noch jemanden antreffen würde, sind schlecht gestanden. Vor allem ohne Straßennamen. Und obwohl sonst nur äußerst selten etwas angeschrieben ist, hatten wir auf Anhieb Glück. Meine Adleraugen haben das Schild Myriam’s Cutting Service, das an sich eher versteckt war, sofort entdeckt.
Die Einfahrt war so unscheinbar, dass er glatt daran vorbeigefahren ist. Und wenden ist ja hier immer so eine Sache. Mit Zeitdruck im Nacken hat er nach der ersten Möglichkeit gedreht und eine Minute später sind wir durch das offene Tor gefahren.


Eine Schar Hunde im Hof hat schwanzwedelnd das unbekannte Auto inspiziert. An einen Pick-up angelehnt sind zwei Einheimische gestanden, die mir freundlich den Weg gewiesen haben.

Die Schneiderei, die man von außen nicht als solche erkannt hätte, war noch geöffnet. Darin war eine sehr nette Frau namens Loretta, die sich gerade auf die Socken machen wollte. Mir zu Liebe hat sie sich dann aber noch die Zeit genommen, das Kleid abzustecken.

Wann ich es denn bräuchte, wollte sie wissen, denn sie habe sehr viel Arbeit. Als ich mit 10 Tagen geantwortet habe, konnte ich ihre Gedanken anhand ihres Gesichtsausdrucks geradezu ablesen. Gleichzeitgig aber habe ich meinen immer wieder funktionierenden Hundeblick aufgesetzt, der sie zu überzeugen geschienen hat.
Im Grunde sind es sogar 12 Tage. In 10 Tagen ist nämlich Samstag und unser Flieger von der Nachbarinsel kommend landet an diesem Tag erst um 15:30 Uhr. Geöffnet hat die Schneiderei samstags aber nur bis 14:00 Uhr und sonntags ist natürlich geschlossen. Ich muss also an einem Montag das geänderte Kleid für eine Hochzeit am direkt darauffolgenden Tag abholen.
Jetzt heißt es Daumen drücken und mehr, dass alles glattläuft.

Als ich die liebe Loretta, die in diesem Moment meine Retterin war, gefragt habe, wie denn eigentlich die Adresse dieser Schneiderei sei, da wir sie mehr oder weniger durch Glück gefunden haben, hat sie nur geantwortet: “This is Myriam’s Cutting Service.“ Na dann… :-)
Kontaktieren kann ich sie nur telefonisch. So etwas wie eine E-Mail Adresse hat sie nicht. “I don’t like these things“, war ihre Aussage.

1.251 SR (ca. 80€) wird mich die Änderung kosten. Ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht, kann mir egal sein. Loretta ist meine einzige Hoffnung und alles hängt jetzt von ihrer Leistung ab. Sie muss den ganzen seitlichen Reisverschluss entfernen, um den gestickten (!) Stoff zu schmälern. Die Verkäuferin vom Le Choix de Mahé hatte mich noch gewarnt, dass es nicht einfach wird, dieses Kleid mit all den Mustern umzunähen.
Vertrauen ist nun angesagt.

Dirk mein Schatz, der sich übrigens ebenfalls auf Eden Island ohne lang zu suchen eine marineblaue knielange Leinenhose gekauft hat, ist der Ansicht, dass es selbstverständlich sei, dass er für alle Kosten der Hochzeit aufkommt. Diesen Gedanken habe ich ihm direkt mal aus dem Kopf geschlagen. Er glaubt wohl, mir die ganze Welt kaufen zu müssen. :-)

Am Abend haben wir Maritta darüber informiert, welche Leistungen aus den verschiedenen Hochzeitspackages wir gerne in Anspruch nehmen möchten. Um den Transfer mit privatem Chauffeur in einem Hochzeitsauto vom und zurück zum Hotel organisieren zu können, hat sie noch die Adresse davon benötigt. Da Dirk und ich die meisten unserer Übernachtungen auf Reisen aber in der Regel nicht vorbuchen, musste erst mal ein Hotel her. Dabei wollte ich in der letzten Woche ja ursprünglich Couchsurfing machen, um die Einheimischen besser kennenzulernen. Jetzt wo wir heiraten werden, wird es dann aber doch ein Hotel werden.

Nach etwas Recherche mit grottenschlechtem Internet, das immer wieder zusammengebrochen ist, haben wir uns für ein 4-Sterne Hotel für 175€ die Nacht entschieden. Ich kann mich nicht daran erinnern, in meinem Leben schon jemals so viel Geld für eine Übernachtung ausgegeben zu haben. Und noch dazu sind es fünf. Aber wir heiraten ja nur einmal, also hat Dirk mir schnell mal seine Kreditkarte zugeworfen und gesagt: „Buch das Ding!“

Schon verrückt, dass man mich bald schon nicht mehr mit meinem Mädchennamen ansprechen wird. Dirk als meinen Verlobten, oder in nicht allzu ferner Zukunft als meinen Mann, zu bezeichnen und um meinen Finger einen Ring zu tragen, wird wohl noch etwas Gewöhnungszeit beanspruchen.
Bis zum vorgestrigen Tag hatte ich noch nicht mal im Traum daran gedacht, als verheiratete Frau zurück nach Deutschland zu kommen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Miri du schreibst sooooo schön! Und ich finde du wirst immer besser!
    Und ENDLICH geht es um das Thema HOCHZEIT Einfach so romantisch

    1. Dankeschön! :-)

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