Ozeanien > Neuseeland > 19. November 2009

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Heute waren Annika und ich im Warehouse, so einer großen Art Supermarkt, in dem es alles Mögliche zu kaufen gibt. Dort habe ich mir eine Sonnenbrille gekauft; die ist hier wirklich nötig.

Vorhin haben wir unseren Van abgeholt, den wir am Morgen abgegeben hatten, um ein Radio einbauen zu lassen. NZ$300 (ca. 150€) hätte das Radio samt Einbau gekostet, aber Rawiri hat auf NZ$200 (ca. 100€) runtergehandelt. Boxen waren zu dem Preis auch mit dabei. Gute Musik ist schließlich wichtig. :-)



Fingerhut (Achtung, hochgiftig)

Mittags waren Annika, Nadja und ich im Brook Park. In dieser schönen Landschaft haben wir gaaanz viele Schafe gesehen. Überall hört man nur „määähhh“; oder wie die Neuseeländer sagen: “baaahhh“.
Das Klischee, dass es in Neuseeland weitaus mehr Schafe als Einwohner gibt, wurde auf jeden Fall erfüllt. Sie sind nur leider sehr scheu.



Nadja und Annika

Oben von dem Berg aus, auf den wir hochgewandert sind, hatten wir drei einen Wahnsinns-Ausblick auf Te Kuiti. Danach war ich ganz schön durchgeschwitzt.

Morgen gehen Annika und ich am – etwa eine Stunde entfernten – Mokau Beach grillen und übernachten in unserem Van. Das wird super!

Hier noch etwas zu Neuseelands atemberaubender Natur aus dem Reiseführer Lonely Planet:
„Neuseeland ist ein recht junges Land: In seiner heutigen Form ist es sogar weniger als 10 000 Jahre alt. Vor etwa 85 Mio. Jahren ist es – genauso wie Afrika, Australien, die Antarktis und Südamerika – vom Superkontinent Gondwana abgebrochen und durchlebte in der Folgezeit Auffaltungen, Erosionen, Stauchungen, Risse sowie den Anstieg und Abfall des Meeres während der Eiszeiten.
Die jahrelange Isolation Neuseelands hatte zur Folge, dass dort eine Vielfalt an einzigartigen Pflanzen entstehen konnte. Da sich die Landmasse abgetrennt hatte, bevor Säugetiere auf den Plan traten, haben sich Vögel und Insekten in spektakulärer Weise entwickelt.
Ein Drittel des Landes – mehr als 85 000 km² – steht unter Schutz, und jede nur erdenkliche Landschaftsform ist vertreten: mangrovengesäumte Buchten im Norden, die schneebedeckten Vulkane des zentralen Hochplateaus, die ursprünglichen Wälder des Ureweras im Osten und die majestätischen Berge, Gletscher und Fjorde der Southern Alps.
Obwohl Neuseelands höchster Berg Aoraki/Mount Cook bei einem heftigen Erdrutsch im Jahre 1991 quasi über Nacht zehn Meter von seiner Höhe eingebüßt hat, gehören die Alpen hier zu den am schnellsten wachsenden Bergen der Welt.“
Quelle: Lonely Planet – Neuseeland – 7. deutsche Auflage Dezember 2019

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Schafe Schafe und noch mehr Schafe. Wie süß! :-)

  2. Ach so viele Schafe herrlich

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