Ozeanien > Neuseeland > 20. November 2009

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Annika und ich liegen gerade in unserem Van auf dem selbstgebauten Bett. Wir parken für NZ$20 (ca. 10€) die Nacht auf einem Campingplatz direkt am Mokau Beach. Es ist Abend und draußen regnet es.


Nachdem wir heute Morgen im Supermarkt eingekauft und den Van für gerade mal NZ$50 (ca. 25€) vollgetankt hatten, sind wir Richtung Mokau gefahren. Ich bin auf dieser Reise die Fahrerin und Annika die Co-Pilotin, die die Karten liest und mir den Weg weist.
Auf der linken Seite zu fahren hat ganz gut geklappt, auch wenn vor einigen Tagen noch Kreischalarm angesagt war. Nicht nur wegen der anderen Straßenseite, sondern weil wir einmal beim Berghochfahren fast rückwärts runtergerollt wären. Mir war in dem Moment nicht ganz klar, dass ich runterschalten musste. :-)




Der Sand hier am Mokau Beach ist schwarz. Wenn man sich hinsetzt, hat man irgendwie das Gefühl dreckig zu werden; echt lustig. Er glitzert wunderschön und man sieht kilometerweit niemanden.

Der erste Versuch, uns mit unserem Campingkocher etwas zu essen zu kochen, ist gescheitert. Schuld war jedoch zu Beginn nicht der Kocher, sondern der Dosenöffner am Taschenmesser. Wir haben richtig mit der Dose gekämpft, aber mehr als ein paar kleine Löcher haben wir nicht rein bekommen. Wir hatten solchen Hunger, haben uns aber gleichzeitig vor Lachen nicht eingekriegt, wie unfähig wir sind. Hauptsache vollkommen ahnungslos ans Ende der Welt fliegen und einen auf Backpacker machen, dann aber noch nicht mal ein Essen im Freien zubereiten können. :-)


Eine halbe Stunde und ein paar abgebrochene Fingernägel später war die Dose schließlich offen. Das nächste Problem war der Wind. Der war so stark, dass die Flamme des Campingkochers jedes Mal ausging. Eine ganze Stunde lang hatten wir den Topf mit den sich darin befindlichen, unappetitlich aussehenden Fertignudeln in viel zu viel orangener Soße auf dem Kocher stehen, während wir mit Händen und Füßen versucht hatten, den Wind abzuwehren. Das Endergebnis war eine lauwarme Speise, die total widerlich geschmeckt hat. Letztendlich haben wir den Topf ausgeschüttet und uns von Süßigkeiten ernährt. Wie gut, dass wir zehn Packungen Chips, Kekse, Gummibärchen und Riegel dabei haben. :-)


Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Na dann guten Appetit! x)

  2. Jaja die ersten Schritte einer Reise :-D

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