Afrika > Seychellen > 23. Oktober 2018

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Mmmh, uns geht es richtig gut! Auf der Insel La Digue, wo wir uns mittlerweile befinden, erlebt man das pure Seychellen-Feeling.

Heute Morgen haben wir auf Praslin bequem mit Mietwagen vor der Tür aus unserer Selbstversorger Unterkunft ausgecheckt und uns auf den Weg zum Hafen gemacht, um mit der Fähre nach La Digue zu fahren.
Dorthin waren wir nur wenige Minuten unterwegs und das Auto hätten wir dort einfach offen mit Schlüssel unter der Fußmatte stehenlassen können. Der Verleiher, mit dem wir gestern die Formalitäten abgewickelt hatten, war dann aber doch vor Ort.

am Hafen auf Praslin

Zu der kleinen Insel La Digue waren wir mit der Fähre für umgerechnet 14€ pro Person nur 15 Minuten unterwegs; per Flugzeug ist sie nicht erreichbar.
Dort wurden wir mit einem Golfkart abgeholt und zu unserer Unterkunft gefahren.

Auf La Digue gibt es kaum Fahrzeuge. Nur zur Belieferung werden ein paar wenige benutzt, aber Einheimische sowie Touristen bewegen sich entweder zu Fuß fort oder, und das ist die üblichste Art und Weise, mit dem Fahrrad. Hier findet man wahrhaft Ruhe.

Nur fünf Kilometer lang und etwas über drei Kilometer breit ist die Insel. Um sie herum hat es traumhafte Strände und im Inneren findet man einen tropischen Dschungel vor.

unsere Unterkunft – Zerof Guest House


Bei unserer Ankunft in der Unterkunft hat man uns direkt mit kaltem Orangensaft und Erfrischungstüchern begrüßt und uns anhand einer Karte die überschaubare Insel nähergebracht.

Vier Nächte werden wir in der privat geführten Ferienunterkunft verbringen, die am Veuve Reserve liegt. Dieses Brutgebiet ist der einzige Ort, an dem der Seychellen-Paradiesschnäpper vorkommt. Diese endemische Vogelart trägt ein dunkelblaues Gefieder und die Männchen haben einen auffällig langen Schwanz. Hoffentlich gelingt uns da ein Schnappschuss.

St. Mary’s Church

Um unser Zimmer zu bekommen, welches wirklich schön, sauber und gemütlich ist und schnelles Wi-Fi hat, habe ich online schon vor sieben Monaten zugeschlagen. Auf den kleinen Inseln sollte man sich tatsächlich frühzeitig um Schlafplätze kümmern. Die Seychellen sind als teures Ziel bekannt und vor Ort ist es nicht immer leicht, günstig wegzukommen. Man kann durch sorgfältige Planung und Vergleichen aber doch wahre Schnäppchen ergattern.

Ich meine, wir sind vor zwei Wochen für 281€ pro Person von Frankfurt (über London) nach Mahé geflogen. Dieser Preis ist doch ein Witz. Die erste Unterkunft hat uns 60€ pro Nacht gekostet, die zweite 80€ inklusive Frühstück und hier zahlen wir 108€ und haben neben Frühstück sogar noch ein abendliches 3-Gänge Menü mit dabei. Da soll noch mal einer behaupten, die Seychellen seien nur etwas für Menschen mit dicken Geldbeuteln. Natürlich läppern sich bei drei Wochen am Ende die Kosten, aber über diese Preise kann man in einem solchen Reiseland einfach nicht meckern.

Park L’Union Estate

Anse Source d’Argent

In La Digue haben wir uns bereits verliebt. Erstes Ziel war natürlich die Anse Source d’Argent, von der ich schon seit Ewigkeiten träume. Nur 30 Minuten waren wir dorthin zu Fuß unterwegs. Am Eingang zu dem idyllischen Park L’Union Estate muss eine Eintrittsgebühr von 115 SR (ca. 7,30€) pro Person bezahlt werden.

Hätte ich mich für einen einzigen Strand auf den Seychellen entscheiden müssen, wäre es dieser gewesen. Er spiegelt wahrhaftig das Bild wider, das man sich im Kopf ausmalt, wenn man an die Seychellen denkt. Streng genommen ist es aber eher die Anse Bonnet Carré, die sich ein paar Gehminuten weiter befindet, welche auf uns am schönsten gewirkt hat.
Die Farbe des Wassers ist atemberaubend und die typischen Granitfelsen machen den ganzen Ort einzigartig. Klar ist hier mehr los als in anderen Buchten, aber richtig überfüllt war während unserer Zeit auf den Seychellen bisher nichts.

Anse Bonnet Carré



Mit frisch geschnittener Kokosnuss und einem Cocktail in der Hand haben Dirk und ich den Blick auf das Wasser genossen, während uns der angenehme Wind um die Nase geweht hat. Erst als die Sonne langsam untergegangen ist, haben wir uns unter einem Meer aus Palmen auf den Rückweg gemacht.




Am Abend direkt an unserer Unterkunft essen zu können war ein wahrer Luxus. Das Restaurant mit kreolischen Gerichten ist auf La Digue sehr bekannt. Die Temperatur in dem komplett offenen Gebäude war einfach nur perfekt und trotz Beleuchtung waren weit und breit keine Insekten zu sehen.

Als Vorspeise haben wir einen bunten Salat mit leckerem Dressing bekommen. Salate haben die Seychellois wirklich drauf. Die Hauptspeise war typisch kreolisch. Eine Schüssel Reis zum Teilen in der Mitte und ein jeweils eigener Teller mit Gemüseeintopf und Chutney daneben. Bei Letzterem handelt es sich um eine Soße aus der indischen Küche, die man in verschiedenen Varianten bekommen kann. Das Dessert haben wir nach diesem wirklich geschmackvollen Abendessen sogar abgelehnt, weil die Portionen so reichhaltig waren.

Dirk und ich sind schon traurig, dass wir nur noch neun Tage bis zu unserer Heimreise nach Deutschland übrig haben. Reisen ist pure Freiheit und mein ganzer Lebensinhalt.

 

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Jamm die Früchte sehen aber lecker aus! LG Elisa

  2. Wunderschöne Bilder! So stellt man sich die Seychellen vor.

  3. Durch das Wasser kann man ja durchschauen! Herrlich!

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