Ozeanien > Neuseeland > 23. November 2009

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Heute sind Annika und ich nach Taupo gefahren. Wir wollen für ein paar Tage die Gegend dort erkunden.
Als ich den Van zuvor noch volltanken wollte und den Hebel am Griff eingerastet habe, ist mir aufgefallen, dass der Tankvorgang gar nicht automatisch abbricht, wenn der Tank voll ist; um ein Haar wäre einfach alles übergelaufen.

Unser erster Stopp nach einer Fahrt von etwas mehr als anderthalb Stunden war der Lake Taupo; ein riesiger wunderschöner See mitten im Grünen. Wir sind bei angenehmer Wärme im T-Shirt dagesessen und konnten in der Ferne einen schneebedeckten Berg sehen. Was für ein Anblick!

Taupo

Der Reiseführer Lonely Planet schreibt über Taupo und die Region Ruapehu:
„Willkommen im Neuseeland der Träume, in einer malerischen Landschaft, die von Vulkanbergen, Seen und Flüssen, aber auch vom Urwald geprägt wird und Teil der Taupo Volcanic Zone ist. So attraktiv die Landschaft auch ist – die wahren Werte stecken unter der Oberfläche, wo heiße Quellen sprudeln. Hier finden sich einige der Hauptattraktionen der Nordinsel, darunter der größte See des Landes sowie die drei schneebedeckten Gipfel des Tongariro National Park.“
Quelle: Lonely Planet – Neuseeland – 7. deutsche Auflage Dezember 2019


Anschließend haben wir uns nach einem Schlafplatz umgeschaut, um das nicht den ganzen Tag in Gedanken mit uns rumzutragen. Wir haben auch direkt einen gefunden, der war aber ziemlich abgelegen und auf irgendeine Art unheimlich. In fest platzierten Wohnwägen sind Leute gesessen, die uns ganz komisch angeschaut haben. Es war auch so merkwürdig ruhig; da sind wir dann doch lieber wieder abgehauen.


Kurz darauf haben wir einen anderen Schlafplatz gefunden. Der hat jedoch NZ$60 (ca. 30€) die Nacht gekostet und das war uns dann doch zu teuer. Wir wollten ja lediglich unseren Van abstellen und darin schlafen.

Also sind wir wieder weitergefahren. Erst mal zu den Huka Falls, deren Farbe absolut einmalig ist. Gigantische Wassermassen prallen dort nach unten. Das sollte man unbedingt gesehen haben.

Huka Falls

Gleich danach sind wir in dem Park Craters of the Moon angekommen. Dort ist man überall umgeben von Kratern und vulkanischer Aktivität, dadurch war es ultraheiß. Wir haben ziemlich geschwitzt und es hat nach Schwefel gerochen; ein echt unangenehmer Geruch.

Craters of the Moon


Im Anschluss sind wir noch etwas durch die Gegend gefahren. So lang, bis es langsam dunkel wurde und wir immer noch nicht wussten, wo wir schlafen werden. Also haben wir dem ersten Campingplatz, der uns so unheimlich erschien, noch mal eine Chance gegeben. Schon beim Reinfahren haben wir jedoch endgültig beschlossen, dass wir hier nicht übernachten werden. Lieber würden wir die halbe Nacht auf der Suche nach einer Schlafmöglichkeit herumirren, als uns dort unwohl zu fühlen.

Taupo am Abend

Wir hatten ungefähr eine Richtung, die wir einschlagen wollten, haben uns jedoch mal wieder ordentlich verfahren. Immerhin nutzen wir ausschließlich Kartenmaterial und kein Navi.
Eine gute Stunde sind wir so mit dem Auto sinnlos durch die Gegend geirrt, bis wir endlich fündig geworden sind. Ein netter Campingplatz für NZ$32 (ca. 16€) pro Nacht, mit kostenlosen Duschen und sauberen Toiletten. Dort konnten wir endlich schlafen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Unfassbar schön diese Huka Falls! Wow!

  2. Tolle Landschaft!!!

  3. Ja diese Wasserfälle sind atemberaubend!

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