Ozeanien > Neuseeland > 26. November 2009

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Heute Morgen haben wir uns nach dem Aufstehen gleich auf den Weg zur Cathedral Cove gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir jedoch Halt gemacht, weil Annika beim Passieren einer Farm ein Schild mit der Info entdeckt hatte, dass man dort jeden Donnerstag um 11:00 Uhr auf Pferden reiten kann. Sie liebt Pferde über alles und reitet für ihr Leben gern. Für mich war das Neuland. Aber bei NZ$50 (ca. 25€) für zwei Stunden kann man nichts sagen. In Te Kuiti haben wir vor ein paar Tagen ein Angebot für NZ$60 (ca. 30€) gesehen, allerdings nur für eine Stunde.

Wir wussten gar nicht, welcher Tag heute überhaupt war; nicht mal annähernd. Wie es der Zufall aber so wollte, war tatsächlich Donnerstag. 10:00 Uhr, um genau zu sein. Also haben wir uns vorher noch eine heiße Schokolade gegönnt und sind dann um 11:00 Uhr reiten gegangen.


Da ich das noch nie zuvor gemacht hatte, habe ich einen alten Hengst bekommen. Die Besitzerin hat gemeint, dass er sehr gemütlich sei und meistens nur Schritt laufe. Mhm, das habe ich gemerkt, als er sich mir nichts dir nichts auf einmal von der Gruppe getrennt hat, einen Hügel hochgerannt ist und es mich plötzlich vom Sattel runtergelüpft hat. Wie durch ein Wunder konnte ich mich mit gekrümmtem Fuß gerade noch irgendwie am Sattel halten, während es mich nach oben und unten geschleudert hat.
Diese Erfahrung hat in mir nicht gerade Leidenschaft zum Reiten geweckt.


Nach dem Ausritt sind wir weiter Richtung Cathedral Cove gefahren. Jedoch ziemlich planlos und ohne jegliche Orientierung. Wo waren wir denn überhaupt?
Den halben Morgen waren wir schon unterwegs und nach dem Ausritt dann weitere drei Stunden über Schotterstraßen durch Wälder gefahren. Gott sei Dank hatten wir keinen leeren Tank, denn weit und breit war kein einziger Ort zu sehen; nur Bäume, Bäume, und noch mehr Bäume.


Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir am späten Nachmittag das Meer gesehen. Das war vielleicht ein klasse Ausblick! Kurze Zeit darauf haben wir dann auch endlich mal eine Ortschaft erreicht. Die Cathedral Cove war es zwar nicht, aber wenigstens Zivilisation.
Komisch, irgendwie ist uns dieser Ort verdächtig bekannt vorgekommen. Es hat nicht lang gedauert, bis wir geschnallt hatten, dass wir genau dort angekommen sind, wo wir vor neun (!) Stunden losgefahren waren.



Die Cathedral Cove haben wir uns für heute aus dem Kopf geschlagen. Mittlerweile sind wir in Whitianga auf einem Campingplatz und werden dort übernachten.
Dass die Cathedral Cove gerade mal eine Stunde von unserem vorherigen Campingplatz heute Morgen entfernt liegt, sollte ich eigentlich lieber nicht schriftlich festhalten. :-)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Wie lustig :-) :-) :-) ha ha ha :-)

  2. Was für ein hübscher Schäferhund!

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